14:51 17 Dezember 2017
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    Knallgelber Lada-Kalina wird zum Heiligtum für Hersteller - Putin saß am Steuer

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    Der Lada Kalina Sport, mit dem der russische Ministerpräsident Wladimir Putin die neue Autobahn Tschita-Chabarowsk in Sibirien getestet hat, soll zunächst auf der Moskauer Automesse ausgestellt werden und dann ins Museum des Herstellerwerkes Avtovaz kommen.

    Der Lada Kalina Sport, mit dem der russische Ministerpräsident Wladimir Putin die neue Autobahn Tschita-Chabarowsk in Sibirien getestet hat, soll zunächst auf der Moskauer Automesse ausgestellt werden und dann ins Museum des Herstellerwerkes Avtovaz kommen.  

    Das teilte der in Togliatti ansässige Avtovaz-Konzern am Mittwoch mit.

    Putin hatte am Lenkrad eines knallgelben Lada-Kalina, des vor einigen Jahren auf dem Markt erschienenen Kleinwagens, insgesamt 2.165 km zwischen Tschita und Chabarowsk zurückgelegt. Bei der Inspektion stellte er fest, dass rund 500 km der neuen Autobahn überholungsbedürftig seien.

    Laut Putin hat sich der Kalina „überraschend als sehr komfortabel und zuverlässig“ erwiesen. Der Hersteller Avtovaz behauptet, dass Putin ein ganz normales Serienauto gefahren habe, das keinen Nachbesserungen extra für die Reise unterzogen worden sei. Obwohl in dem Konvoi, der den Ministerpräsidenten auf der Tour begleitete, zwei identische Ersatz-Kalinas gewesen seien, habe Putin sein Auto nicht gewechselt, teilte sein Pressesprecher Dmitri Peskow mit.  

    Die Lada-Pkw sind in Russland für ihre mangelnde Qualität berüchtigt. Viele Russen ziehen Gebrauchtwagen aus japanischer oder westlicher Produktion vor. Selbst der Hersteller Avtovaz hatte im vergangenen Jahr eingestanden, dass seine Fahrzeuge von „extrem schlechter“ Qualität und der Produktionsprozess nicht effektiv seien.

     

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