15:40 17 Februar 2019
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    Forscher suchen in Südsibirien nach Yeti und Ufos

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    Russische Forscher reisen Ende September nach Bergschorien, eine in Südsibirien liegende Bergregion, um nach Schneemenschen und Ufos zu suchen. Das teilte die Verwaltung des Gebiets Kemerowo am Donnerstag mit.

    Russische Forscher reisen Ende September nach Bergschorien, eine in Südsibirien liegende Bergregion, um nach Schneemenschen und Ufos zu suchen. Das teilte die Verwaltung des Gebiets Kemerowo am Donnerstag mit.

    Im Februar 2009 hatte die Gebietsleitung Kemerowo bekannt gegeben, dass mehrere Jäger in Bergschorien auf zweibeinige behaarte Lebewesen gestoßen seien. Als Beweis wurde damals das Foto einer Spur im Schnee veröffentlicht.

    Zuvor waren aus Südsibirien bereits mehrmals Treffen mit mutmaßlichen Yetis gemeldet worden. Im vergangenen Sommer filmten Studenten im Raum Bergschorien ein Ufo, das mehrere Stunden lang über der Taiga manövrierte. Dieses Video lieferte Stoff für Spekulationen, dass die Schneemenschen womöglich außerirdischer Herkunft seien. 

    PR- und Werbungsexperten werteten dies als Versuch, Touristen in die Region zu locken. Auch Sergej Wassiljew, Chefanthropologie am Moskauer Institut für Ethnologie und Anthropologie, glaubt nicht an die Existenz der Schneemenschen: Bisher konnten Zoologen bei ihren zahlreichen Expeditionen kein einziges Exemplar fangen.    

    Der Moskauer Historiker und Hominologe Igor Burzew, der zu den führenden Yeti-Forschern in Russland zählt, sieht hingegen nichts Überraschendes an den zahlreichen Yeti-Meldungen aus Südsibirien: Bergschorien gelte seit langem als Vermehrungsregion von Schneemenschen.

    An der neuen Expedition nehmen neben Igor Burzew der Ufo- und Yeti-Forscher Wadim Tschernobrow und Journalisten teil.

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