02:00 22 Februar 2020
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    Ausnahmezustand im Altai: Hunderte Wohnhäuser verbrannt

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    Russland brennt (224)
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    Wegen verheerender Waldbrände ist am Donnerstag im russischen Gebiet Altai der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Hunderte Wohnhäuser brannten nieder.

    Wegen verheerender Waldbrände ist am Donnerstag im russischen Gebiet Altai der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Hunderte Wohnhäuser brannten nieder.

    Nach Angaben vom Donnerstagvormittag brannten 330 Gebäude, darunter 306 Wohnhäuser, alleine in der Ortschaft Nikolajewka nieder, sagte ein Verwaltungssprecher RIA Novosti. Todesopfer gebe es keine, rund 1.000 Menschen seien aber obdachlos geworden. Eine Sprecherin der Forstwirtschaft teilte mit, nahe Nikolajewka brenne der Wald auf rund 4.000 Hektar.

    Die regionale Ermittlungsbehörde prüft nach eigenen Angaben den Verdacht auf Fahrlässigkeit örtlicher Beamter.

    Der regionale Katastrophenschutz teilte am Donnerstag mit, der Brand breite sich nicht mehr aus, weil sich der starke Wind gelegt habe. Trotzdem rief Gouverneur Alexander Karlin den Ausnahmezustand in 15 Gemeinden aus. Ein Wiederaufbauplan für die betroffenen Orte soll binnen drei Tagen vorgelegt werden, hieß es.

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