09:02 12 Dezember 2018
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    Mutmaßlicher Suizid: Minsk lädt Experten zur Ermittlung von Journalistentod ein

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    Weißrussland lädt Experten aus OSZE-Ländern zur Einsichtnahme in die Unterlagen zum Tod des oppositionellen Journalisten Oleg Bebenin ein.

    Weißrussland lädt Experten aus OSZE-Ländern zur Einsichtnahme in die Unterlagen zum Tod des oppositionellen Journalisten Oleg Bebenin ein.
    „In der heutigen Plenarsitzung des ständigen OSZE-Rates soll sich Weißrussland bereit erklären, einen bis zwei Kriminalexperten aus OSZE-Ländern zur Einsichtnahme in die Unterlagen zu dem Fall einzuladen“, sagte der Sprecher des weißrussischen Außenministeriums, Andrej Sawinych, am Donnerstag in Minsk bei einem kurzen Pressegespräch.
    Oleg Bebenin war am vergangenen Freitag auf seiner Datscha bei Minsk tot aufgefunden worden. Die Leiche hing an einem Strick. Laut der Verwaltung des Innern des Gebietes Minsk wird ein Selbstmord vermutet.
    Die weißrussische Generalstaatsanwaltschaft will alle vorliegenden Versionen zum Tod des Journalisten überprüfen.
    Der Sprecher erläuterte die Einladung von ausländischen Experten mit der Notwendigkeit, „Spekulationen und Unterstellungen, die nicht nur von Medien verbreitet, sondern auch von mehreren internationalen Beamten geäußert wurden“, auszuschließen.
    Bebenin hatte im Jahr 1998 die oppositionelle Webseite „Chartija’97“ (charter97.org) gegründet und deren Leitung übernommen.

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