13:47 17 Januar 2018
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    Russen in Abchasien zur Sklavenarbeit gezwungen

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    Russische Sicherheitskräfte haben mutmaßliche Sklavenhändler festgenommen, die Menschen für Bauarbeiten nach Abchasien verkauft haben sollen.

    Russische Sicherheitskräfte haben mutmaßliche Sklavenhändler festgenommen, die Menschen für Bauarbeiten nach Abchasien verkauft haben sollen.

    Wie das russische Innenministerium am Mittwoch mitteilte, haben die Einwohner des südrussischen Gebiets Rostow und der Kaukasusrepublik Abchasien potenzielle „Sklaven“ per Zeitungsanzeigen gesucht. Sie boten den Männern mittleren Alters einen hochbezahlten Job auf dem Bau oder in anderen Gewerben im Gebiet Krasnodar und Abchasien an.

    „Einer brachte die „künftigen Bauarbeiter“ nach Abchasien, wo seine Komplizen ihnen die Ausweise, Geld und persönliche Sachen abnahmen. Danach wurde ihnen erklärt, dass sie jetzt kostenlos für diese Leute arbeiten werden, weil die sie einfach gekauft haben“, hieß es.
    Die Verbrecher prügelten außerdem ihre Arbeitssklaven und ernährten sie sehr schlecht.

    Ende Juli dieses Jahres gelang es einem „Sklaven“ zu fliehen und das russische Konsulat zu erreichen. Danach nahmen die Sicherheitskräfte die mutmaßlichen Teilnehmer der kriminellen Gruppierung fest.

    Für Menschenhandel und Ausnutzen von Sklavenarbeit drohen in Russland bis 15 Jahre Gefängnis.

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