00:18 16 Dezember 2017
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    Angriffe auf Frauen ohne Kopftuch aus Grosny gemeldet - Menschenrechtler besorgt

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    Russlands Menschenrechtsbeauftragter Wladimir Lukin hat bei der Generalstaatsanwaltschaft den Antrag gestellt, den Berichten nachzugehen, laut denen in der tschetschenischen Hauptstadt Frauen ohne Kopftücher angegriffen wurden.

    MOSKAU, 24. September (RIA Novosti). Russlands Menschenrechtsbeauftragter Wladimir Lukin hat bei der Generalstaatsanwaltschaft den Antrag gestellt, den Berichten nachzugehen, laut denen in der tschetschenischen Hauptstadt Frauen ohne Kopftücher angegriffen wurden. 

    Auf Lukins Webseite wird unter Berufung auf einige Medien berichtet, dass Frauen ohne Kopfbedeckung am Dienstag zu einem Festkonzert anlässlich des Tages der tschetschenischen Frau in Grosny von der bewaffneten Wache nicht zugelassen wurden.

    Auf den Straßen Auf den Straßen der tschetschenischen Hauptstadt sollen Frauen ohne Kopftuch von maskierten jungen Menschen in Uniform von Pkws aus mit Paintball-Gewehren beschossen und öffentlich beleidigt worden sein. 

    Wie Lukin in seinem Schreiben an den Vizegenralstaatsanwalt Iwan Sydoruk feststellt, sollen bereits dutzende von Frauen auf diese Weise angegriffen worden sein. 

    Auf ähnliche Vorfälle in Grosny hatten Menschenrechtler bereits vor einigen Monaten hingewiesen, heißt es auf Lukins Webseite.