15:55 18 Dezember 2017
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    Russischer Neonazi in Untersuchungshaft in Norwegen

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    Der russische radikale Nationalist und Free-Fight-Kämpfer Wjatscheslaw Dazik, der am Mittwoch in Norwegen wegen illegaler Mitführung einer Kampfwaffe festgenommen worden war, ist für die Zeit des Ermittlungsverfahrens für vier Wochen in Gewahrsam genommen worden.

    Der russische radikale Nationalist und Free-Fight-Kämpfer Wjatscheslaw Dazik, der am Mittwoch in Norwegen wegen illegaler Mitführung einer Kampfwaffe festgenommen worden war, ist für die Zeit des Ermittlungsverfahrens für vier Wochen in Gewahrsam genommen worden.

    Das erfuhr RIA Novosti am Freitag aus einem Telefongespräch mit der russischen Botschaft in Oslo.

    Die norwegische Polizei hatte am Donnerstag auf Anfrage der russischen Botschaft offiziell mitgeteilt, dass der russische Bürger Wjatscheslaw Dazik, geboren 1980, festgenommen worden sei. Nach Angaben der Botschaft hatte sich Dazik selbst bei der Polizei gemeldet, um einen Antrag auf Asyl in Norwegen zu stellen.

    Die norwegische Polizei hat bei der Festnahme von Dazik insgesamt sechs Waffen, darunter eine Schrotbüchse und eine Pistole, sichergestellt. Laut Medienangaben ist Dazik Anhänger der nationalistischen Organisation „Slawische Union“. Er war im Jahre 2007 wegen Verdachts auf mehrere Plünderungen von Mobilfunk-Geschäften in Sankt Petersburg festgenommen worden. Dazik wurde späterhin von der gerichtlichen Verantwortung befreit und zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, aus der er flüchtete.

    Laut der russischen Botschaft wurden am vergangenen Mittwoch weitere zwei Männer, ein Russe und ein vermutlicher Este, festgenommen. Die beiden in Norwegen lebenden Männer stehen im Verdacht, Kontakte zur osteuropäischen Neonazibewegung zu unterhalten.

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