18:20 19 November 2018
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    Überfall auf deutschen Frachter: Besatzung der Beluga Fortune hat sich verschanzt

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    Die Besatzung des deutschen Frachters Beluga Fortune, der in der Nacht zum Sonntag von somalischen Piraten gekapert worden ist, hat sich im Schiffsinneren verschanzt.

    Die Besatzung des deutschen Frachters Beluga Fortune, der in der Nacht zum Sonntag von somalischen Piraten gekapert worden ist, hat sich im Schiffsinneren verschanzt. 

    Das teilte die Russische Seegewerkschaft unter Berufung auf die betroffene Bremer Reederei Beluga Group mit.

    „Nach unseren Angaben befinden sich alle Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes in Sicherheit. Sie konnten ein SOS-Signal abgeben, das empfangen wurde“, hieß es. Eine Sprecherin der Russischen Seegewerkschaft bestätigte, dass unter den Matrosen der Beluga Fortune drei russische Staatsbürger seien.

    Der Frachter war vor der Küste von Kenia rund 1930 km vor Mombasa aufgebracht worden, als er sich auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Südafrika befunden hatte.

    Somalische Seeräuber gefährden seit Jahren die Schifffahrt vor der ostafrikanischen Küste. Die Regierung in Somalia, die wegen des seit 15 Jahren andauernden Bürgerkriegs nicht in der Lage ist, den Piraten das Handwerk zu legen, hatte vor zwei Jahren einem internationalen Waffengang zugestimmt.

    Seit 2008 patrouillieren Marineverbände der Nato und der EU sowie Kriegsschiffe aus Russland und anderen Staaten in den gefährlichen Gewässern. Dennoch konnten die somalischen Piraten allein seit Beginn 2010 insgesamt 27 Schiffe mit 544 Geiseln in ihre Gewalt bringen.

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