22:00 15 November 2018
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    Grubenunglück in Sibirien: Zahl der Todesopfer auf 75 gestiegen

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    Grubenunglück im Gebiet Kemerowo (31)
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    Das Suchteam im Bergwerk “Raspadskaja” hat am Samstag die Leiche eines weiteren Kumpels gefunden. Somit ist die Anzahl der Opfer des großen Grubenunglücks im Mai dieses Jahres auf 75 angestiegen. 16 Menschen gelten weiter als vermisst.

    . Das Suchteam im Bergwerk “Raspadskaja” hat am Samstag die Leiche eines weiteren Kumpels gefunden. Somit ist die Anzahl der Opfer des großen Grubenunglücks im Mai dieses Jahres auf 75 angestiegen. 16 Menschen gelten weiter als vermisst.

    Das teilte ein Sprecher der Administration des Gebiets Kemerowo RIA Novosti mit.

    Dem Sprecher zufolge werden die Sucharbeiten nicht eingestellt, obwohl einige Grubenabschnitte unter Wasser stehen und im Bereich, in dem sich der Unfall ereignet hatte, Gestein eingestürzt sei.

    „Der Gouverneur von Kusbass (Kusnezker Becken), Aman Tulejew, hob hervor, dass die Suche fortgesetzt wird, solange der letzte Bergarbeiter nicht gefunden ist“, sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    Wie Tulejew weiter berichtete, werden gleichzeitig die Vorbereitungsarbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Bergwerkes durchgeführt.

    Im Mai dieses Jahres hatten sich im Bergwerk „Raspadskaja“, einer der weltgrößten Kohlegruben, im Abstand von vier Stunden zwei Explosionen ereignet. Dabei war die zweite - viel stärkere - Explosion zu einem Zeitpunkt erfolgt, als sich die Rettungskräfte bereits in der Grube befanden.

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