21:48 21 August 2017
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    Putin hält Wort: Neue Jobs für Ex-Spione – „Kommersant"

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    Mutmaßliche russische Spione in USA verhaftet (73)
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    Der russische Premierminister Wladimir Putin steht zu seinem Wort, den in den USA enttarnten Spionen neue Jobs zu verschaffen, schreibt die Zeitung „Kommersant" am Montag.

    Der russische Premierminister Wladimir Putin steht zu seinem Wort, den in den USA enttarnten Spionen neue Jobs zu verschaffen, schreibt die Zeitung „Kommersant" am Montag.

    Bei einem Treffen mit den in den USA enttarnten Agenten hatte er versprochen, neue Arbeitsplätze für sie zu finden. Die in den Medien viel diskutierte Anna Chapman arbeitet seit Oktober als Beraterin bei der Fundservicebank.

    Laut Quellen hat ihr Agentenkollege Andrej Besrukow alias Howard Heathfield bereits einen Beraterjob bei Rosneft in der Tasche. Gerüchte machen die Runde, dass er demnächst zum Vizepräsidenten des russischen Ölkonzerns aufsteigt, der für Auslandsprojekte zuständig ist.

    Der russische Agentenring war am 27. Juni aufgeflogen. Nach Angaben der US-Geheimdienste sollte er Informationen über die US-Atomwaffen, über Washingtons Iran-Politik, über die CIA-Führung und über US-Kongressmitglieder sammeln.

    Zehn Tage später wurden die festgenommenen Spione bei einem Agentenaustauch nach Russland ausgeflogen.

    Vor allem das Leben der schönen Agentin Anna Chapman wurde von den Medien bis ins kleinste Detail ausgebreitet. Über die anderen Agenten wurde weit weniger berichtet. Der Kreml gab vor ein paar Monaten bekannt, dass alle von Präsident Dmitri Medwedew empfangen und ausgezeichnet worden wären.

    Aus dem Kreml hieß es zudem, dass sich um alle ehemaligen Agenten von der Staatsführung gekümmert und für sie nach Jobs gesucht werde. 

    Über den künftigen Zuständigkeitsbereich von Besrukow bei Rosneft ist derzeit kaum etwas bekannt. Eine Quelle sagte: „Wir wurden beauftragt, ihn anzuheuern.“

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