19:01 15 Dezember 2017
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    Riesiger Krater an An-22-Absturzort - Behörden dementieren Gerüchte über Militärfracht

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    Der russische Militärtransporter An-22, der am Dienstagabend im Raum Tula abgestürzt ist, hat einen 20 Meter breiten und vier Meter tiefen Krater gerissen. Medien spekulierten daraufhin, dass die An-22 einen Kampfjet transportiert hatte - die Behörden weisen dies zurück.

    Der russische Militärtransporter An-22, der am Dienstagabend im Raum Tula abgestürzt ist, hat einen 20 Meter breiten und vier Meter tiefen Krater gerissen. Medien spekulierten daraufhin, dass die An-22 einen Kampfjet transportiert hatte - die Behörden weisen dies zurück.

    Die An-22 hatte noch vor dem Unglücksflug aus dem Gebiet Twer ein Jagdflugzeug vom Typ MiG-31 nach Woronesch gebracht. Auf dem Rückweg zu ihrem Stützpunkt im Gebiet Twer sei die Maschine leer gewesen, teilte Militärstaatsanwalt Sergej Sarjajew RIA Novosti in Woronesch mit.

    Die An-22 war am Dienstagabend aus dem zentralrussischen Woronesch nach Migalowo im Gebiet Twer (Nordwestrussland) abgeflogen und kurz darauf etwa 100 Kilometer südlich von Tula abgestürzt. Alle zwölf Insassen kamen ums Leben.

    Das Militär setzte die An-22-Flüge aus, bis die Absturzursache geklärt ist. Aus Quellen im Verteidigungsministerium erfuhr RIA Novosti, dass die Ermittler von einem technischen Versagen ausgehen.

    Bei der Antonow An-22 handelt es sich um ein noch in den 1960er Jahren in der damaligen Sowjetunion entwickeltes Transportflugzeug mit Turboprop-Triebwerken.

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