00:38 16 Dezember 2017
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    Russische Liberaldemokraten wollen US-Präsident Obama Nobelpreis aberkennen

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    Internationale Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime (985)
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    Der Chef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, hat sich an das Nobel-Komitee mit dem Vorschlag gewandt, US-Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis abzuerkennen.


    Der Chef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, hat sich an das Nobel-Komitee mit dem Vorschlag gewandt, US-Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis abzuerkennen.

    Das teilte der LDPR-Pressedienst am heutigen Montag mit.

    Der Preis war Obama 2009 für dessen Beitrag zum Kampf für die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen in der Welt zuerkannt worden.

    „Die Ereignisse in Libyen sind ein neuer empörenden Aggressionsakt der Nato-Truppen, insbesondere der USA. Das ist eine klar ausgeprägte kolonialistische Politik. Das ist eine weitere grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Ziel ist nur das eine: die Kontrolle über das libysche Erdöl und das libysche Regime, aber durchaus nicht die Rettung des libyschen Volkes“, zitiert der Pressedienst der Partei ihren Chef.

    Schirinowski will am 23. März mit dem libyschen Botschafter in Russland, Amer al-Arabi, zusammentreffen und mit ihm die jüngsten Ereignisse in Libyen besprechen.

    Zuvor hatte der LDPR-Chef die islamische Welt aufgerufen, den libyschen Staatsführer Muammar al-Gaddafi zu unterstützen, und ein offizielles Schreiben an Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen mit der Forderung gerichtet, die Militäroperation in Libyen unverzüglich zu stoppen.

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