01:29 13 November 2018
SNA Radio
    Panorama

    Reaktorunfall in Japan: Radioaktivität am Fukushima-AKW bereits millionenfach höher

    Panorama
    Zum Kurzlink
    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)
    0 0 0

    Rund zwei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan ist das Meerwasser an dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima dramatisch verstrahlt: Die Radioaktivität an Reaktorblock zwei ist inzwischen bereits zehn Millionen Mal höher als der Normalwert.

    Rund zwei Wochen nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan ist das Meerwasser an dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima dramatisch verstrahlt: Die Radioaktivität an Reaktorblock zwei ist inzwischen bereits zehn Millionen Mal höher als der Normalwert.

    Wie die Agentur Kyodo unter Berufung auf japanische Behörden meldete, wurde im Wasser eine hohe Konzentration des Isotops Jod-134 festgestellt. Ursache dafür sei das aus den Reaktoren entweichende radioaktiv verseuchte Wasser. Laut Reuters mussten die Rettungsarbeiten vorerst abgebrochen und das Personal abgezogen werden.

    Das Atomkraftwerk Fukushima I an Japans Ostküste war beim verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami am 11. März schwer beschädigt worden. Es kam zu einer Reihe von Explosionen, Radioaktivität trat aus.

    Fotostrecke: Atomkraftwerk Fukushima I nach Explosionen >>

    Tausende Menschen mussten wegen der Strahlungsgefahr ihre Häuser im Umkreis von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk verlassen. Erhöhte Werte an radioaktivem Jod und Cäsium wurden in Luft, Trinkwasser und Nahrungsmitteln in mehreren japanischen Gebieten gemessen. Nach dem Reaktorunfall in Japan breitete der radioaktive Staub aus Japan sich in Richtung Osten aus, gelangte über den Pazifik nach Nordamerika und über den Atlantik nach Island.

    Fotostrecke: Japan nach der schlimmsten Naturkatastrophe seit Zweitem Weltkrieg >>

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)