10:45 16 Oktober 2018
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    Fukushima-Radioaktivität erreicht Glitzermetropole Las Vegas

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Zwei Wochen nach den Explosionen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat der radioaktive Staub die US-amerikanische Glücksspiel-Hauptstadt Las Vegas erreicht. In der Luft der rund 9000 km vom Unfallkraftwerk entfernten Zocker-Metropole wurden die radioaktiven Isotope Jodid-131 und Xenon-133 entdeckt.

    Zwei Wochen nach den Explosionen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat der radioaktive Staub die US-amerikanische Glücksspiel-Hauptstadt Las Vegas erreicht. In der Luft der rund 9000 km vom Unfallkraftwerk entfernten Zocker-Metropole wurden die radioaktiven Isotope Jodid-131 und Xenon-133 entdeckt.

    Laut Experten stammt die Radioaktivität aus dem japanischen Unfallreaktor, wie die Agentur AP unter Berufung auf das Desert Research Institute (DPI) meldete. Die Werte in Nevadas Glitzermetropole seien jedoch so tief, dass sie keinerlei Gefahr für die Menschen darstellen, hieß es.

    Das Atomkraftwerk Fukushima I an Japans Ostküste war beim verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami am 11. März (s. Bilder) schwer beschädigt worden. Es kam zu einer Reihe von Explosionen, Radioaktivität trat aus und verseuchte Luft, Trinkwasser und Nahrungsmitteln in mehreren japanischen Gebieten. Die Strahlung am Unfallreaktor ist inzwischen bereits zehn Millionen Mal höher als der Normalwert.

    Der radioaktive Staub breitete sich in Richtung Osten aus, gelangte über den Pazifik nach Nordamerika und über den Atlantik nach Island. Nach Angaben der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) erfasst der radioaktive Staub in zwei bis drei Wochen den ganzen Erdball.

    Fotostrecke: Atomkraftwerk Fukushima I nach Explosionen >>

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