12:36 06 April 2020
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    Geheimangaben zu Gagarins Tod offengelegt: Wetterballon soll am Absturz schuld sein

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    Juri Gagarin - der erste Mensch im Weltall (33)
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    Rund 43 Jahre nach dem rätselhaften Unfalltod Juri Gagarins legen russische Behörden Archivdaten offen, die etwas Licht auf die Todesumstände des ersten Menschen im All werfen sollen. Eine Wettersonde hatte vermutlich den Unfall provoziert.

    Rund 43 Jahre nach dem rätselhaften Unfalltod Juri Gagarins legen russische Behörden Archivdaten offen, die etwas Licht auf die Todesumstände des ersten Menschen im All werfen sollen. Eine Wettersonde hatte vermutlich den Unfall provoziert. 

    Juri Gagarin, der im April 1961 als erster Mensch ins All geflogen war, war im März 1968 bei einem Übungsflug mit einem Kampfjet vom Typ MiG-15 tödlich verunglückt. Gagarins Co-Pilot war der damals erfahrenste MiG-15-Pilot Wladimir Serjogin, der den Absturz ebenfalls nicht überlebte.

    Die genauen Umstände des Absturzes gelten bis heute als nicht geklärt. Am heutigen Freitag teilte Alexander Stepanow vom Archivsamt des russischen Präsidenten mit, dass Gagarins Jet kurz vor dem Absturz ein steiles Ausweichmanöver eingeleitet hatte, um möglicherweise der Kollision mit einem Wetterballon zu entgehen.

    Dies sei die wahrscheinlichste Ursache, die sich aus den Ermittlungen ergebe, sagte Stepanow. Das Manöver sei derart steil gewesen, dass die Maschine außer Kontrolle geraten und letztendlich abgestürzt sei.

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