22:04 10 April 2020
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    Vater der sowjetischen Raumfahrt Koroljow wollte selber ins All

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    Juri Gagarin - der erste Mensch im Weltall (33)
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    Der sowjetische Raketenkonstrukteur Sergej Koroljow, unter dessen Leitung Juri Gagarin in den Kosmos geschickt wurde, hatte laut seiner Tochter Natalja selber davon geträumt, ins All zu fliegen.

    Der sowjetische Raketenkonstrukteur Sergej Koroljow, unter dessen Leitung Juri Gagarin in den Kosmos geschickt wurde, hatte laut seiner Tochter Natalja selber davon geträumt, ins All zu fliegen.  

    „Er wollte selber in den Kosmos. Er testete gerne selber seine Konstruktionen – sowohl Luftsegler als auch Flugzeuge“, sagte Natalja Koroljowa am Montag auf einer Konferenz im Raketenbaukonzern Energija.

    Die Arbeit Koroljows unterlag in der Sowjetunion strengster Geheimhaltung, weshalb ihm Nobelpreise für den Start des Sputniks und den ersten bemannten Weltraumflug versagt blieben: Als das Nobelpreiskomitee nachfragte, wer für die Projekte verantwortlich sei, gab Chruschtschow zur Antwort, dass das sowjetische Volk diese Leistung erbracht habe, so die Tochter des Weltraum-Pioniers.

    Selbst Koroljows Familie habe nicht gewusst, womit sich der Vater beschäftigt. „Einmal waren wir im Wald spazieren. Er erzählte mir mit Begeisterung, dass bald Menschen ins All fliegen und es Weltraumstationen geben werde. Ich glaubte ihm natürlich kein Wort“, so die Tochter weiter.

    Sergej Koroljow (1906-1966) spielte eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte der Raumfahrt. Unter seiner Leitung wurden der erste künstliche Erdsatellit und dann auch der erste Mensch ins All geschickt sowie Raketen und Raumschiffe entwickelt.

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