01:28 13 November 2018
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    AKW Fukushima 1

    Fukushima I: Tepco kämpft mit Leck in Reaktorboden

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    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)
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    Laut dem japanischen TV-Sender NHK hat die Führung von Tepco, dem Betreiber des japanischen Unfall-Atomkraftwerkes Fukushima I, bekannt gegeben, dass der ursprüngliche Plan zur Stabilisierung des Reaktorkühlsystems aufgrund des massiven Austritts von radioaktivem Wasser überprüft werden muss.


    Laut dem japanischen TV-Sender NHK hat die Führung von Tepco, dem Betreiber des japanischen Unfall-Atomkraftwerkes Fukushima I, bekannt gegeben, dass der ursprüngliche Plan zur Stabilisierung des Reaktorkühlsystems aufgrund des massiven Austritts von radioaktivem Wasser überprüft werden muss.

    Ingenieure des Unternehmens entdeckten im Kellerraum unter Reaktor 1 etwa 3 000 Tonnen radioaktives Wasser. Die Brennstäbe des Reaktors hatten ein Loch in den unteren Teil des Reaktormantels geschmolzen.

    „Der Schutzmantel des Reaktors ist anscheinend beschädigt, und das radioaktive Wasser floss unter das Fundament des 
    Gebäudes“, heißt es in der Meldung des TV-Senders.

    Vier Reaktoren des AKW Fukushima I waren beim Tsunami am 11. März beschädigt worden. Die Kühlsysteme fielen aus, was zu einer Überhitzung der Brennstäbe und mehreren Wasserstoffexplosionen führte. Die Menschen im Umkreis von 20 Kilometern um das AKW Fukusima I wurden wegen des hohen Strahlungspegels in Sicherheit gebracht. In mehreren Regionen Japans wurden radioaktive Jod- und Cäsium-Isotope in der Luft, im Meer- und Trinkwasser sowie in vielen Lebensmitteln registriert.

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