15:51 18 Juni 2018
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    Moskaus Behörden verbieten erneut Schwulenparade

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    Die Stadtbehörden von Moskau haben ein weiteres Mal die beantragte Schwulen- und Lesbenparade in der russischen Hauptstadt nicht genehmigt.

    Die Stadtbehörden von Moskau haben ein weiteres Mal die beantragte Schwulen- und Lesbenparade in der russischen Hauptstadt nicht genehmigt.

    Nach Angaben der Pressestelle des Magistrats hatten viele gesellschaftliche Organisationen und einfache Bürger gegen solche Paraden protestiert. Gay-Aktivisten versuchen seit Jahren, in Moskau eine Aktion zur Unterstützung sexueller Minderheiten durchzuführen, jedes Mal ohne Erfolg.

    Ende April teilte Vize-Oberbürgermeisterin Ljudmila Schwezowa mit, dass ein Antrag auf eine Gay-Parade eingegangen sei. "Die Entscheidung wird kollegial unter Berücksichtigung aller Umstände getroffen", sagte sie damals.

    Moskau zeige auch unter dem neuen Oberbürgermeister Sergej Sobjanin seine "Homophobie" wie früher unter Rathauschef Juri Luschkow, teilte der Organisator des "Gay Pride", Nikolai Alexejew, auf seiner Internetseite mit. Er erinnerte daran, dass der
    Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg die Stadt Moskau wegen der Demonstrationsverbote bereits zu Geldstrafen verurteilt hatte.

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