00:37 23 Oktober 2018
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    Ex-Yukos-Vizepräsident Newslin kauft Anteile an „Haaretz“ für 41 Mio Dollar

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    Leonid Newslin, ehemaliger Mitbesitzer des Ölkonzerns Yukos, hat jetzt 20prozentige Anteile an der ältesten israelischen Zeitung „Haaretz“ erworbern, berichtet AP am Sonntag.

    Leonid Newslin, ehemaliger Mitbesitzer des Ölkonzerns Yukos, hat jetzt 20prozentige Anteile an der ältesten israelischen Zeitung „Haaretz“ erworbern, berichtet AP am Sonntag.

    Der Wert des Geschäfts betrage umgerechnet 41 Millionen US-Dollar. Die bisherigen Besitzer der Zeitung, die Familie Shoken, behalten damit nur mehr 60 Prozent der Aktien, die restlichen 20 Prozent befinden sich im Besitz der deutschen Verlegerfirma DuMont Shauberg.

    Die 1919 gegründete Zeitung erscheint auf Neuhebräisch und Englisch.

    Newslin war neben seiner Top-Position im Ölkonzern Yukos auch Chef des Russischen jüdischen Kongresses und Rektor der Russischen staatlichen Universität für Geisteswissenschaften (RGGU) in Moskau.

    Im Sommer 2003 siedelte er nach Israel um. Am 15. Januar 2004 wurde er von der Generalstaatsanwaltschaft Russlands auf die internationale Fahndungsliste gesetzt. In Abwesenheit wurde er der Steuerhinterziehung und der Aneignung fremden Eigentums beschuldigt. Im Juli wurden gegen ihn weitere Anschuldigungen erhoben: Ihm wurde zur Last gelegt, sich an der Organisation bestellter Morde und Mordattentate beteiligt zu haben.

    Am 1. August 2008 wurde Newslin vom Moskauer Stadtgericht in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Januar 2009 wurde dieses Urteil vom Obersten Gericht Russlands bestätigt.

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