01:38 13 November 2018
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    Drohne über Unglücks-AKW Fukushima abgestürzt

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Eine zur Messung von Radioaktivität über dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima eingesetzte Drohne vom Typ T-Hawk ist am Freitag auf ein Reaktordach gestürzt.

    Eine zur Messung von Radioaktivität über dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima eingesetzte Drohne vom Typ T-Hawk ist am Freitag auf ein Reaktordach gestürzt.

    Wie die Nachrichtenagentur Kyodo weiter meldet, war die Drohne unsteuerbar geworden und auf dem Dach des zweiten Reaktorblocks „notgelandet“. Es liegen noch keine Informationen über die Stärke des Aufpralls und mögliche Schäden an dem knapp acht Kilogramm schweren unbemannten Luftfahrzeug der US-Firma Honeywell vor.

    Nach Angaben des AKW-Betreibers Tepco hat es bei der unplanmäßigen „Landung“ keinerlei Anzeichen von Rauch oder Feuer gegeben.

    Nach dem schweren Erdbeben vom 11. März hatte eine mächtige Tsunamiwelle die Nordostküste Japans überflutet und zahlreiche Opfer und schwere Zerstörungen verursacht.

    In dem an der Ostküste gelegenen Atomkraftwerk Fukushima I wurden das Notstromversorgungssystem und anschließend das Kühlsystem außer Betrieb gesetzt. Radioaktive Substanzen entwichen aus dem AKW-Gebäude und verseuchten Wasser und Nahrungsmittel. Die Japanische Agentur für Atom- und Industriesicherheit Nisa hat das Reaktorunglück auf der internationalen Bewertungsskala auf der höchsten Stufe 7 eingeordnet.

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