23:04 22 Oktober 2017
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    Fall Sergej Magnizki: Tod wegen Nichterweisung von medizinischer Hilfe in U-Haft

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    Ein gerichtsmedizinisches Gutachten hat ergeben, dass der ehemalige Jurist des Investmentfonds Hermitage Capital Sergej Magnizki in der Untersuchungshaft gestorben war, weil ihm nicht rechtzeitig medizinische Hilfe erwiesen wurde, wie der Sprecher des Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, am Montag RIA Novosti mitteilte.

    Ein gerichtsmedizinisches Gutachten hat ergeben, dass der ehemalige Jurist des Investmentfonds Hermitage Capital Sergej Magnizki in der Untersuchungshaft gestorben war, weil ihm nicht rechtzeitig medizinische Hilfe erwiesen wurde, wie der Sprecher des Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, am Montag RIA Novosti mitteilte.

    Zuvor hatte das Ermittlungskomitee mitgeteilt, dass die Untersuchungsfrist im Zusammenhang mit den zusätzlichen gerichtsmedizinischen Untersuchungen unter Teilnahme führender Fachleute aus verschiedenen Medizinbereichen bis zum 24. August verlängert werde.  

    Der 37-jährige Magnizki, dem Steuerhinterziehung vorgeworfen wurde, war im November nach elf Monaten Untersuchungshaft im Untersuchungsgefängnis gestorben. Die Todesursache ist nach amtlichen Angaben Herzversagen. Magnizkis Tod löste eine öffentliche Diskussion über die Notwendigkeit einer Reform der Strafanstalten aus.