23:05 22 Oktober 2017
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    Anklage gegen Strauss-Kahn wird demnächst zurückgezogen - "New York Post"

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    Die New Yorker Staatsanwaltschaft kann schon in den nächsten Tagen die Anklage gegen den Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, zurückziehen, berichtet die "New York Post" am Dienstag auf ihrer Webseite unter Berufung auf eine gut informierte Quelle.

    Die New Yorker Staatsanwaltschaft kann schon in den nächsten Tagen die Anklage gegen den Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, zurückziehen, berichtet die "New York Post" am Dienstag auf ihrer Webseite unter Berufung auf eine gut informierte Quelle.

    "Wir alle wissen, dass der Fall wackelig ist", zitiert die Zeitung einen anonymen Experten. "Die Aussagen der Hotelangestellten rufen Zweifel hervor, wir können uns nicht darauf stützen."

    Niemand glaube bereits den Aussagen des Dienstmädchens des New Yorker Hotels Sofitel, das den Ex-IWF-Chef eines Vergewaltigungsversuchs beschuldigt. "Wahrscheinlich wird niemand jemals erfahren, was in dem Hotelzimmer in Wirklichkeit geschehen ist", hieß es.

    Der ehemalige IWF-Chef war am 14. Mai wegen versuchter Vergewaltigung eines Zimmermädchens im Luxushotel Sofitel in New York festgenommen worden. Am 19. Mai kündigte Strauss-Kahn seinen Rücktritt vom Amt des Geschäftsführenden Direktors der internationalen Finanzbehörde an.

    Am vergangenen Freitag gab das New Yorker Gericht einem Antrag der Verteidigung von Strauss-Kahn statt und entließ ihn aus dem Hausarrest. Strauss-Kahn erhielt seine Kaution von einer Million US-Dollar zurück. Sein Pass bleibt ihm allerdings weiterhin entzogen.