13:12 19 Oktober 2017
SNA Radio
    Panorama

    Spionage-Verdacht: Georgien beschuldigt Fotoreporter der Datenweitergabe

    Panorama
    Zum Kurzlink
    "Russische Spione" in Georgien (15)
    0 0 0 0

    Die Vorwürfe gegen die vier Fotoreporter, die am Donnerstag in der Kaukasusrepublik Georgien unter Spionageverdacht festgenommen worden sind, sind nach Behördenangaben nicht mit deren journalistischen Tätigkeit, sondern mit einem „ernsthaften Datenleck“ verbunden.

    Die Vorwürfe gegen die vier Fotoreporter, die am Donnerstag in der Kaukasusrepublik Georgien unter Spionageverdacht festgenommen worden sind, sind nach Behördenangaben nicht mit deren journalistischen Tätigkeit, sondern mit einem „ernsthaften Datenleck“ verbunden.

    Dies teilte Manana Mandschgalade, Sprecherin des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, am Freitag der Agentur Nowosti-Grusia mit.

    "Ich kann in dieser delikaten Angelegenheit nicht auf Details eingehen“, sagte Mandschgalade. „Eines muss jedoch klar gemacht werden: Es handelt sich um ein ernsthaftes Datenleck bei unseren Institutionen. Mit Journalistik und Medienarbeit hat das nichts zu tun.“

    Der Sprecherin zufolge stehen die Reporter im Verdacht, vertrauliche Daten ins Ausland weitergegeben zu haben. „Zwei von ihnen waren Staatsbeamte. Einer hatte Zugang zum Präsidenten.“

    Die Reporter, darunter Zurab Kurtsikidze von der European Pressphoto Agency (EPA), waren am Donnerstag festgenommen worden. Bei den weiteren Verdächtigen handelt es sich um einen Fotograf von Georgiens Präsident Saakaschwilis, dessen Frau sowie um einen Fotograf des georgischen Außenministeriums.

    Der georgische Inlandsgeheimdienst wirft ihnen Spionage vor. Wie das Innenministerium in Tiflis am Freitag mitteilte, ist gegen die Verdächtigen noch keine Anklage erhoben worden.

    Themen:
    "Russische Spione" in Georgien (15)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren