02:29 13 November 2018
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    Japan will AKW Hamaoka mit Seedamm vor Tsunami schützen

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Der Betreiber des japanischen Atomkraftwerkes Hamaoka, Chubu Electric Power Co., Inc., will die Energieanlage mit einem 18 Meter hohen Seedamm vor eventuellen Tsunami-Wellen schützen.

    Der Betreiber des japanischen Atomkraftwerkes Hamaoka, Chubu Electric Power Co., Inc., will die Energieanlage mit einem 18 Meter hohen Seedamm vor eventuellen Tsunami-Wellen schützen.

    „Wir haben anhand der Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir bei der Havarie im AKW Fukushima I gewonnen hatten, eine Schutzanlage  projektiert“, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma am Freitag in Tokio auf einer Pressekonferenz. 

    Das AKW Hamaoka, das in einem erdbebengefährdeten Gebiet an der Ostküste der Insel Honshu liegt, war im Mai auf Forderung der japanischen Regierung stillgelegt worden.

    Neben dem Bau des Seedammes soll auch die bestehende Küstenaufschüttung ausgebaut werden. Die Arbeiten, die im Dezember 2012 abgeschlossen werden sollen, werden mit 100 Milliarden Yen (1,27 Milliarden US-Dollar) veranschlagt.

    Nach einem schweren Erdbeben vom 11. März 2011 im Nordosten Japans war das AKW Fukushima I, das für maximal zwei Meter hohe Wellen ausgelegt ist, einer 15 Meter hohen Tsunami-Welle ausgesetzt.

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