14:56 17 Februar 2019
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    Norwegischer Amokschütze stand seit März in Verdacht bei Geheimdiensten

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    Doppelter Terroranschlag in Norwegen (84)
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    Der norwegische Amokschütze Anders Breivik hat seit März dieses Jahres auf einer von den norwegischen Geheimdiensten zusammengestellten Liste potentiell gefährlicher Personen gestanden.

    Der norwegische Amokschütze Anders Breivik hat seit März dieses Jahres auf einer von den norwegischen Geheimdiensten zusammengestellten Liste potentiell gefährlicher Personen gestanden.

    Das berichtete der Fernsehsender Sky News am Montag unter Berufung auf norwegische Medien. Breivik hatte am vergangenen Freitag einen Doppelanschlag mit insgesamt 76 Todesopfern verübt. Zuerst zündete er im Regierungsviertel der Hauptstadt Oslo eine starke Autobombe. Dabei kamen acht Menschen ums Leben. Wenige Stunden später richtete er, gekleidet in Polizeiuniform, in einem Ferienlager unweit von Oslo ein Blutbad. Nach jüngsten Erkenntnissen starben 68 Jugendliche im Kugelhagel. Breivik konnte gefasst werden.

    Am Montag wurde der Terrorist erstmals dem Richter vorgeführt. Er gestand die Tat, plädierte aber für "unschuldig". Auf Gerichtsbeschluss wurde die U-Haft für Breivik auf acht Wochen festgelegt. Er darf keine Briefe schreiben und auch von niemandem besucht werden.

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