01:30 13 November 2018
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    Unerwartet hohe Strahlenwerte in AKW Fukushima I gemessen

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    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)
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    Experten des japanischen Atomkraftwerksbetreibers Tepco haben im havarierten AKW Fukushima I das bislang höchste Niveau von Radioaktivität gemessen.

    Experten des japanischen Atomkraftwerksbetreibers Tepco haben im havarierten AKW Fukushima I das bislang höchste Niveau von Radioaktivität gemessen.

    Wie der Fernsehsender NHK am Montag berichtete, erreichte die Strahlung zwischen dem 1. und dem 2. Reaktorblock einen Wert von 10 000 Millisievert (10 Sievert) pro Stunde. Die Ursache dafür sei noch nicht klar. Bislang lag der höchste gemessene Wert - etwa 4000 Millisievert/Stunde - am Reaktorblock 1, wo aus einem Riss im Fußboden radioaktive Dämpfe austraten.

    Eine Dosis von 500 Millisievert kann beim Menschen onkologische Krankheiten zur Folge haben. Eine Dosis von 1 Sievert führt zu akuter und eine Dosis von 1,5 Sievert zu chronischer Strahlenkrankheit.

    Laut Plan will Tepco die am 11. März dieses Jahres beim schweren Erdbeben und einer Tsunami-Welle beschädigten Reaktoren innerhalb von drei bis sechs Monaten abkühlen. Binnen drei Jahren sollen die verbrauchten Brennelemente aus den Becken gehievt und endgelagert werden.

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