11:25 22 August 2017
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    Grubenunglück in der Ostukraine: Opferzahl auf 27 gestiegen

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    Die Zahl der Opfer des Grubenunglücks im ostukrainischen Bergwerk Suchodolsk-Wostotschnaja im Gebiet Lugansk ist laut einer Mitteilung der Staatsbehörde für Bergbauaufsicht und Industriesicherheit der Ukraine auf 27 gestiegen.

    Die Zahl der Opfer des Grubenunglücks im ostukrainischen Bergwerk Suchodolsk-Wostotschnaja im Gebiet Lugansk ist laut einer Mitteilung der Staatsbehörde für Bergbauaufsicht und Industriesicherheit der Ukraine auf 27 gestiegen.

    In der Nacht zum 29. Juli ereignete sich in der Grube Suchodolsk-Wostotschnaja in 915 Meter Tiefe eine Gasexplosion. 26 Menschen waren ums Leben gekommen, zwei Bergarbeiter wurden ins Krankenhaus gebracht. Am Donnerstag ist einer der beiden Kumpel gestorben.

    Am 29. Juli spielte sich eine andere Tragödie im Gebiet Donezk, im Bergwerk Baschanow bei Makeejwka ab: Ein Fördergerüst, unter dem sich Menschen befanden, stürzte in der Grube ein. Laut jüngsten Angaben wurden elf Kumpel dabei getötet, vier Verletzte kamen ins Krankenhaus.

    Wie Alexander Issatschenko, der amtierende Chef der Verwaltung für Industrie und Infrastruktur im Gebiet Lugansk (Ukraine), zuvor mitgeteilt hatte, sind unter den möglichen Ursachen für das Unglück in Suchodolsk-Wostotschnaja eine plötzliche Zunahme der Methangas-Konzentration und die Verletzung von Sicherheitsvorschriften.

    Der ukrainische Premier Nikolai Asarow versprach, die Leiter beider Gruben zu bestrafen, deren Fahrlässigkeit zahlreiche Opfer gefordert habe.

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