22:08 18 August 2017
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    Polnischer Präsident will Lehren aus Kaczynskis Todesflug ziehen

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    Polnische Präsidentenmaschine bei Smolensk abgestürzt (169)
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    Die Berichte des GUS-Luftfahrtkomitees (MAK) und der zuständigen polnischen Kommission über den Absturz des polnischen Präsidentenjets vom 10. April 2010 bei Smolensk sind notwendig, um Entscheidungen zu treffen, die in Zukunft die Flugsicherheit garantieren könnten, sagte der polnische Präsident Bronislaw Komorowski am Donnerstag in Warschau bei einem Pressegespräch.

    Die  Berichte des GUS-Luftfahrtkomitees (MAK) und der zuständigen polnischen Kommission über den Absturz des polnischen Präsidentenjets vom 10. April 2010 bei Smolensk sind notwendig, um Entscheidungen zu treffen, die in Zukunft die Flugsicherheit garantieren könnten, sagte der polnische Präsident Bronislaw Komorowski am Donnerstag in Warschau bei einem Pressegespräch.

    In einem Kommentar zur jüngsten Pressekonferenz des MAK und zum Schlussbericht der polnischen Kommission unter der Leitung von Innenminister Jerzy Miller sagte Komorowski, bei einer solchen Untersuchung komme es vor allem auf Sorgfalt an.
     
    Laut Komorowski sind in den beiden Dokumenten - dem polnischen wie dem russischen - die Vorschläge am wichtigsten, die helfen sollen, solche Flugzeugkatastrophen in Zukunft auszuschleißen.

    Am 10. April 2010 war die Tupolew-154M des damaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski beim Anflug auf den Flugplatz Sewerny bei Smolensk verunglückt. An Bord befand sich eine offizielle polnische Delegation, die an Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Massakers von Katyn 1940 teilnehmen sollte. Alle 96 Insassen kamen ums Leben.

    In dem am 12. Januar 2011 veröffentlichten Schlussbericht des GUS-Luftfahrtkomitees wurde die Weigerung der polnischen Piloten, einen Ausweichflughafen anzusteuern, als unmittelbare Urasche für die Katastrophe genannt. Weitere Ursachen seien eine mangelhafte Flugsicherung und eine unzureichende Ausbildung der Crew gewesen, hieß es.

    Die Polnische Regierungskommission machte in ihrem am 29. Juli veröffentlichten Bericht die russische Seite für den Jet-Absturz mitverantwortlich. Laut dem Dokument soll der russische Flugleitdienst in Smolensk falsche Kommandos an die Tupolew-Besatzung gegeben haben und am Flugplatz selbst seien Mängel festzustellen gewesen

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