23:36 17 August 2017
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    Geiselnehmer in Estlands Verteidigungsministerium begeht Selbstmord

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    Der Mann, der am Donnerstag im estnischen Verteidigungsministerium Geiseln genommen hatte, ist nicht wie zuvor berichtet von der Polizei erschossen worden, sondern hat Selbstmord begangen.

    Der Mann, der am Donnerstag im estnischen Verteidigungsministerium Geiseln genommen hatte, ist nicht wie zuvor berichtet von der Polizei erschossen worden, sondern hat Selbstmord begangen.

    Dies teilte ein Polizeisprecher mit. Zunächst hatte es geheißen, der Geiselnehmer sei beim Sturm durch die Polizei getötet worden.
     
    Der Mann war am Donnerstagnachmittag ins Verteidigungsministerium eingedrungen und hatte nach Augenzeugenberichten mehrere Schüsse abgegeben und mindestens eine Person verletzt. Außerdem soll der Mann mit einer Bombe gedroht und zwei Geiseln genommen haben.  

    Sicherheitskräfte riegelten die Umgebung des Ministeriums ab. Als eine Spezialeinheit der Polizei mit dem Sturm begann, ereignete sich im Gebäude eine Explosion. Estnische Medien berichteten unter Verweis auf einen Militärsprecher, dass es sich bei dem Terroristen um einen ehemaligen Soldaten handle. Verteidigungsminister Mart Laar war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Gebäude, wie das Presseamt des Ministeriums mitteilte.

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