02:42 23 November 2017
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    Westukraine: Nationalisten benennen Dorfstraße nach Nazi-Helfershelfern um

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    Die gesamtukrainische nationalistische Vereinigung „Freiheit“ („Swoboda“) hat die Information bestätigt, der zufolge einer ihrer Kommunalabgeordneten, Marjan Beresdezki, die Umbenennung einer Dorfstraße nach dem berüchtigt berühmten Bataillon „Nachtigall“ initiiert hatte.

    Die gesamtukrainische nationalistische Vereinigung „Freiheit“ („Swoboda“) hat die Information bestätigt, der zufolge einer ihrer Kommunalabgeordneten, Marjan Beresdezki, die Umbenennung einer Dorfstraße nach dem berüchtigt berühmten Bataillon „Nachtigall“ initiiert hatte.

    Das erfuhr RIA Novosti am Mittwoch vom Pressedienst der Gebietsorganisation „Freiheit“.

    Eine der beiden Straßen des Dorfes Railiw, Gebiet Lwow, soll nunmehr „Straße der Kämpfer des Bataillons Nachtigall“ heißen.

    „Diese Initiative stammt von unserem Kommunalabgeordneten. Der Dorfrat, der Unterschriften von Ortsansässigen gesammelt hatte, votierte  am Montag einstimmig für diese Entscheidung“, hieß es aus dem Pressedienst.

    Das Bataillon Nachtigall war Teil der Legion Ukrainischer Nationalisten, eines militärischen Verbandes von Freiwilligen, das von der deutschen Wehrmacht 1940/1941 für den Krieg gegen die Sowjetunion aufgestellt wurde.

    Im Sommer 1941, nach dem Überfall der Hitlerarmee auf die Sowjetunion, rief der Nationalistenführer Stepan Bandera das ukrainische Volk dazu auf, „der deutschen Armee im Kampf gegen Moskau und den Bolschewismus zu helfen“. Das Bataillon führte Terroraktivitäten im Hinterland und betrieb „Säuberungen“ in okkupierten Gebieten. Nach dem Einmarsch der Hitlertruppen in Lwow am 30. Juni 1941 beteiligte sich das Bataillon an den dort organisierten jüdischen Pogromen.

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