16:11 23 November 2017
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    Deutsche Fahnder entdecken in Münster Chodorkowskis Konten für 15 Millionen Euro

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    Prozess gegen Michail Chodorkowski (218)
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    Deutsche Fahnder haben bei der Suche nach Steuersündern in der Niederlassung der schweizerischen Bank Julius Bär in Münster zufällig Konten von Ex-Yukos-Chef Michail Chodorkowski für insgesamt 15 Millionen Euro entdeckt.

    Deutsche Fahnder haben bei der Suche nach Steuersündern in der Niederlassung der schweizerischen Bank Julius Bär in Münster zufällig Konten von Ex-Yukos-Chef Michail Chodorkowski für insgesamt 15 Millionen Euro entdeckt.

    Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Samstag. Vor einigen Monaten sei in Deutschland ein Strafverfahren gegen Chodorkowski wegen mutmaßlicher Geldwäsche eröffnet worden. Ob Ermittlungen gegenwärtig weiter laufen, berichtete die Zeitung nicht.

    Ende 2010 hatte ein Moskauer Gericht Chodorkowski und seinen Geschäftspartner Platon Lebedew zu jeweils 14 Jahren Haft Gesamtstrafe verurteilt. Den beiden wurde Geldwäsche und der Diebstahl von rund 200 Millionen Tonnen Öl zur Last gelegt. Unter Berücksichtigung des ersten Schuldspruchs, nach dem Chodorkowski und Lebedew wegen Steuerhinterziehung bereits ihre achtjährige Haftstrafe absitzen, sollten die beiden 2017 auf freien Fuß gesetzt werden. Ende Mai wurde die Haftstrafe um ein Jahr reduziert, sie endet nun 2016.

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