12:14 24 November 2017
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    Moskau und Belgrad planen gemeinsames Zivilschutzzentrum

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    Die geplante Eröffnung eines russisch-serbischen humanitären Zentrums in der serbischen Stadt Nis wird es laut dem russischen Zivilschutzminister Sergej Schoigu ermöglichen, Notstandssituationen nicht nur in der Region, sondern auch in der EU effektiver zu regeln.

    Die  geplante Eröffnung eines russisch-serbischen humanitären Zentrums in der serbischen Stadt Nis wird es laut dem russischen Zivilschutzminister Sergej Schoigu ermöglichen, Notstandssituationen nicht nur in der Region, sondern auch in der EU effektiver zu regeln.

    „Wir hätten sehr gerne, dass sich das Zentrum nicht nur auf dem Balkan, sondern auch in Europa im Allgemeinen als nützlich erweist. Wir möchten hoffen, dass es zu einer weiteren Ergänzung der Sondereinsatz-Strukturen im Rahmen der EU wird“, sagte Schoigu am Montag nach der Unterzeichnung der russisch-serbischen Dokumente zur Gründung des Zentrums.   

    Das regionale Zentrum für Notstandssituationen in Nis soll nach seiner Inbetriebnahme in drei Richtungen arbeiten: Entminung von Territorien, Einsätze bei großen Waldbränden und Ausbildung von Fachkräften. Der Termin für die Eröffnung steht noch offen.  

    „Wir haben heute Dokumente signiert, die Voraussetzungen für die Eröffnung des Zentrums schaffen. Wir hoffen, dass wir das in den nächsten Monaten nach der Erledigung aller Formalitäten umsetzen können“, sagte der serbische Innenminister Ivica Dacic, der das Dokument für Serbien unterzeichnete.
     
    Er betonte ferner, dass sein Land die Zusammenarbeit mit Russland bei der Minenbeseitigung fortsetzen will.

    „Der heute geltende Vertrag läuft im nächsten Jahr ab“, sagte er. „Minister Schoigu und ich werden uns um eine Verlängerung des Vertrags für die nächsten Jahre bemühen“. Es handle sich um Kriegsmunition aus der Zeit ab dem Ersten Weltkrieg bis hin zu den Nato-Bombenangriffen 1999.

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