22:16 20 November 2017
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    Skinheads wegen Mordes an tadschikischem Bürger zu langen Haftstrafen verurteilt

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    Das Moskauer Stadtgericht hat am Mittwoch drei Skinheads wegen Mordes an einem tadschikischen Bürger im Jahr 2008 zu langen Freiheitsstrafen verurteilt, berichtet die Russische Agentur für Rechts- und Gerichts-Informationen (RAPSI).


    Das Moskauer Stadtgericht hat am Mittwoch drei Skinheads wegen Mordes an einem tadschikischen Bürger im Jahr 2008 zu langen Freiheitsstrafen verurteilt, berichtet die Russische Agentur für Rechts- und Gerichts-Informationen (RAPSI).

    Die Verurteilten hatten, von der nationalistischen Idee der Überlegenheit der russischen Nationalität gegenüber den anderen Völkern geleitet, tadschikische und turkmenische Bürger in Moskau angegriffen.

    Die Ermittler stellten fest, dass die Täter Zuwanderer aus mittelasiatischen Republiken mit Knüppeln misshandelt und ihnen Schnittwunden beigebracht hatten. Eines der Opfer starb. Weitere Verletzte konnten noch von Medizinern gerettet werden.

    Dem Richter zufolge waren bei den Angeklagten extremistische Schriften, darunter Adolf Hitlers „Mein Kampf“, beschlagnahmt worden. 

    Die Täter, die vom Geschworenenkollegium als schuldig anerkannt wurden, sind zu 24, 23 beziehungsweise 17 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Ein weiterer Angeklagter im selben Verfahren wurde von den Geschworenen als unschuldig angesehen und vom Gericht freigesprochen.

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