09:01 21 November 2017
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    Katastrophe in türkischer Provinz Van: Mehr als 200 starke Nachbeben registriert

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    Erdbeben in Türkei (33)
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    Nach einem Erdbeben der Stärke 7,2, das sich am Sonntag in der Provinz Van, im Südosten der Türkei, ereignet hatte, sind hier am Montag mehr als 200 Nachbeben registriert worden.

    Nach einem Erdbeben der Stärke 7,2, das sich am Sonntag in der Provinz Van, im Südosten der Türkei, ereignet hatte, sind hier am Montag mehr als 200 Nachbeben registriert worden.

    Wie das seismologische Observatorium der Bosporus-Universität in Istanbul am Montag weiter mitteilte, erreichten einige Erdstöße am Montag die Stärke 5,7. Die Seismologen schlossen die Möglichkeit weiterer Nachbeben in der Provinz  nicht aus, in der die Zahl der Opfer auf 217 und die der Verletzten auf mehr als 1000 gestiegen ist.

    Früher berichteten die Seismologen, dass die Zahl der Opfer des stärksten türkischen Erdbebens der letzten Jahre bis zu 1000 erreichen kann.

    In der Provinz Van suchen 1275 Rettungsteams aus 38 türkischen Gebieten sowie Mannschaften aus anderen Ländern nach verschütteten Menschen. Die Nachttemperaturen sind inzwischen auf Null Grad gesunken.

    Im Landkreis Erciş (Provinz Van) mit fast 75 000 Einwohnern haben die Bergungsgruppen besonders viel zu tun. Auf diese Gegend entfielen die größten Zerstörungen (mehr als 80 mehrstöckige Wohnhäuser). Die Rettungsdienste vom Roten Kreuz schlugen in Erciş ein Zeltlager auf, sie versorgen die Einwohner mit Trinkwasser, warmer Kost und Kleidung.

    Laut Medienberichten vor Ort werden die Rettungsarbeiten durch die starken Zerstörungen im Bebengebiet erschwert. Die Rettungsmannschaften bemühen sich, die verschütteten Menschen möglichst schnell aus den Trümmern zu bergen, denn der Wetterdienst warnt vor niedrigen Lufttemperaturen am kommenden Dienstag und Schneefall am Mittwoch.

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