10:27 25 November 2017
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    Russlands Ermittlungskomitee erkennt Überreste der Zarenfamilie als echt an

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    Das Ermittlungskomitee Russlands hat die Überreste der 1918 erschossenen Zarenfamilie, die 1998 in der Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg beigesetzt wurden, als echt anerkannt. Das Verfahren ist nun endgültig abgeschlossen.

    Das Ermittlungskomitee Russlands hat die Überreste der 1918 erschossenen Zarenfamilie, die 1998 in der Peter-und-Paul-Festung in St. Petersburg beigesetzt wurden, als echt anerkannt. Das Verfahren ist nun endgültig abgeschlossen.

    „Das Ermittlungskomitee ist zu einer eindeutigen Meinung über die Echtheit der Überreste gelangt, die unter anderem auf genetischen, historischen und gerichtlichen Daten basiert“, sagte der Ermittler Wladimir Solowjew am Donnerstag in Moskau.

    Solowjew übergab dem Anwalt German Lukjanow, Vertreter des Hauses der Familie Romanow, den Beschluss über den Abschluss des Verfahrens über den Mord an der Zarenfamilie.

    Auf Grund der Schlussfolgerungen des Ermittlungskomitees wird es nun hoffentlich möglich, die Überreste des Zarensohns Alexej und der Zarentochter Maria, die erst 2007 gefunden wurden, beizusetzen, so Solowjew.

    Der letzte russische Zar, Nikolai II., seine Gattin Alexandra Fjodorowna und die fünf Kinder Olga, Tatjana, Maria, Anastasija und Alexej waren in der Nacht zum 17. Juli 1918 in der Ural-Stadt Jekaterinburg von Bolschewisten erschossen worden. Die fünf in einem Wald vergrabenen Leichen wurden erst im Juli 1991 entdeckt. Im Jahr 1998 wurden sie in St. Petersburg beigesetzt.

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