03:46 21 November 2017
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    Bebendesaster vom März: Japaner spenden am WC

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    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)
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    Mehr als sieben Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Ostjapan hat wieder ein anonymer Spender in einer Toilette Geld für die Opfer hinterlassen.

    Mehr als sieben Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Ostjapan hat wieder ein anonymer Spender in einer Toilette Geld für die Opfer hinterlassen. 

    Rund 40 Millionen Yen (526.000 US-Dollar) wurden in einem WC der Bürgermeisterei der Stadt Hachinohe gefunden, berichten japanische Medien. Auf einer beigefügten Notiz stand: „Ich bitte, dieses Geld den Opfern des großen Erdbebens in Ostjapan zu übergeben.“

    Ende September hatte ein unbekannter Spender in einer Toilette in der Bürgermeisterei der Stadt Sakado ein Parkett mit zehn Millionen Yen (über 130.000 Dollar) für die Bebenopfer hinterlassen.

    Am 11. März hatte ein Erdbeben der Stärke 8,9 Japans nordöstliche Küste erschüttert und einen riesigen Tsunami ausgelöst. Die Behörden sprachen vom stärksten Erdbeben, das je in Japan gemessen wurde. Die Zahl der Toten und Vermissten liegt bei über 19.000.

    Das an der Ostküste gelegene Atomkraftwerk Fukushima wurde bei der Katastrophe schwer beschädigt. Es kam zu einer Reihe von Explosionen, Radioaktivität trat aus. Tausende Menschen mussten wegen der Strahlungsgefahr ihre Häuser im Umkreis von Dutzenden Kilometern um das Kernkraftwerk verlassen. Erhöhte Werte an radioaktivem Jod und Cäsium wurden in Luft, Trinkwasser und Nahrungsmitteln in mehreren japanischen Gebieten gemessen.

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