14:12 23 November 2017
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    Sparkurs: Japans Regierung kürzt eigene Gehälter

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    Die japanische Regierung hat auf ihrer Freitag-Sitzung beschlossen, die Ministergehälter, einschließlich des Gehalts des Premiers, zu kürzen, meldet Kyoto.

    Die japanische Regierung hat auf ihrer Freitag-Sitzung beschlossen, die Ministergehälter, einschließlich des Gehalts des Premiers, zu kürzen, meldet Kyoto.

    Die daraus entstehenden Mittel sollen in die Wiederherstellung der Wirtschaft des Landes nach der Naturkatastrophe vom 11. März umgeleitet werden.

    Dementsprechend verdient der japanische Premier ab November um 30 Prozent weniger als zuvor. Die ersten Vizeregierungschefs bekommen um 20 Prozent und die Stellvertreter niedrigeren Ranges um zehn Prozent weniger Gehalt.

    Diese Kürzungen sind in den Gesetzentwurf über außerordentliche Maßnahmen aufgenommen worden, der unter anderem einen Einschnitt in die Gehälter der Staatsangestellten bis zum 31. März um 7,8 Prozent vorsieht. Die Kürzungen der Ministergehälter erfolgen jedoch auf Beschluss des Kabinetts noch vor Bestätigung des Gesetzentwurfs durch das Parlament. 

    Yoshihiko Noda hatte bereits nach seinem Amtsantritt als Premier die freiwillige Rückgabe eines 10-prozentigen Anteils seines Gehalts und der Gehälter der Minister initiiert. Die Einnahmen daraus betragen 2,47 Millionen japanische Yen (32 500 US-Dollar). Das Gehalt des japanischen Premiers wird von den heutigen  2,22 Millionen Yen (29 200 US-Dollar) auf 1,7 Millionen Yen (22 400 Dollar) schrumpfen.

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