23:20 23 November 2017
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    Mehr sozialen Optimismus unter russischen Bürgern - Umfrage

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    Russische Bürger legen heute laut einer vom russischen Meinungsforschungszentrum (WZIOM) im Oktober durchgeführten Umfrage im Vergleich zu der Vorwoche mehr Optimismus an den Tag.

    Russische Bürger legen heute laut einer vom russischen Meinungsforschungszentrum (WZIOM) im Oktober durchgeführten Umfrage im Vergleich zu der Vorwoche mehr Optimismus an den Tag.

    Laut Meinungsforschern verbesserte sich der sogenannte Index des sozialen Optimismus von 55 auf 59 Punkte. „Wie meinen Sie, werden Sie (Ihre Familie) in einem Jahr besser oder schlechter als heute leben?“, fragten die Wissenschaftler.

    Der Index kann zwischen „minus 100“ und „plus 100“ schwanken. Bei einer Null    handelt es sich um ein Gleichgewicht optimistischer und pessimistischer Prognosen. Je größer die Punktezahl, die sich dabei ergibt, desto größer ist der Optimismus des Befragten.

    Wie die am 22. und 23. Oktober durchgeführte Umfrage zeigte, sind die Anhänger der Partei „Geeintes Russland“ (31 Prozent) und der Parteien, die im Parlament nicht vertreten sind (28 Prozent), mehr zu positiven Prognosen geneigt. Zu den „Optimisten“ gehören auch die Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren (37 Prozent), aktive Internetnutzer (27 Prozent) und Bürger, die mit ihrer materiellen Lage zufrieden sind (46 Prozent).

    Keine Wandlungen erwarten die Menschen, die mit der Liberaldemokratischen Partei Russlands sympathisieren (58 Prozent), die Bürger mit einem durchschnittlichen Einkommen (58 Prozent) sowie Vertreter der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren (57 Prozent).

    Viele Anhänger der Kommunistischen Partei (33 Prozent), ältere Bürger (22 Prozent) und die Menschen, die das Internet nicht benutzen (19 Prozent), sowie Bürger mit einem niedrigen Einkommen (22) erwarten, dass sich ihre Lebenssituation verschlechtern kann.

    Die Umfrage wurde unter 1600 Einwohnern von 138 russischen Orten in 46 Gebieten, Regionen und Republiken durchgeführt. Der statistische Fehler liegt bei höchstens 3,4 Prozent.