03:01 24 November 2017
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    „Babylonische Sprachverwirrung“: Wieder Schlägerei auf Apec-Baustelle Russki

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    Wie beim biblischen Turmbau zu Babel hemmt eine „Sprachverwirrung“ die Vorbereitungen auf den Apec-Gipfel auf der russischen Pazifik-Insel Russki: Verständigungsschwierigkeiten zwischen Bauarbeitern aus China und der Türkei waren offenbar der Grund für eine Massenschlägerei, die drei Verletzte forderte.

    Wie beim biblischen Turmbau zu Babel hemmt eine „Sprachverwirrung“ die Vorbereitungen auf den Apec-Gipfel auf der russischen Pazifik-Insel Russki: Verständigungsschwierigkeiten zwischen Bauarbeitern aus China und der Türkei waren offenbar der Grund für eine Massenschlägerei, die drei Verletzte forderte. 

    Wie RIA Novosti aus Polizeikreisen erfuhr, trug sich der Vorfall am Dienstag zu. Nach vorläufigen Erkenntnissen haben Kommunikationsschwierigkeiten während Putzarbeiten am neuen Gebäude der Fernöstlichen föderalen Universität zu einem Konflikt es zwischen türkischen und chinesischen Bauleuten geführt. „Die Bauleute konnten einander lange nicht verstehen und verloren schließlich die Selbstbeherrschung“, hieß es.

    Offiziell wurde diese Information bislang nicht bestätigt. Das Presseamt des regionalen Innenministeriums hat jeden Kommentar verweigert.

    Bereits im August hatte es auf der Baustelle Russki Zusammenstöße zwischen hunderten Bauleuten und Sicherheitsleuten gegeben. Damals war der Auslöser vermutlich ein Alkoholverbot auf dem Territorium der Baustelle gewesen, weshalb die muslimischen Bauarbeiter ihr Ramadanfest nicht feiern konnten. Nach einem kurzen Wortwechsel griffen die rund 500 Arbeiter zu Steinen und warfen sie auf die Sicherheitsbeamten. Acht Menschen wurden verletzt. Mitte Oktober verletzte ein Bauarbeiter einen seiner Kollegen bei einem Konflikt mit einem Messer.

    Die Russki-Insel ist im kommenden Jahr Gastgeber eines Apec-Gipfels.