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    Truthahn-Schau: Thanksgiving bei Obama und seinen Konkurrenten

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    Präsident Barack Obama hat wie wohl die meisten der 300 Millionen US-Bürger Thanksgiving im Kreis der Familie beim traditionellen Truthahnessen verbracht.

    Präsident Barack Obama hat wie wohl die meisten der 300 Millionen US-Bürger Thanksgiving im Kreis der Familie beim traditionellen Truthahnessen verbracht. 

    Wie der Pressedienst des Weißen Hauses bekanntgab, waren außer First Lady Michelle Obama, ihrer Mutter Marian Robinson und den beiden Präsidententöchtern Malia und Sasha  einige Mitglieder der US-Administration und Weggefährten des Staatschefs eingeladen.

    „Zum Abendessen gab es Truthahn mit Austernfülle,  Schinken, Gemüse, Nudeln mit Käse, Kartoffeln und Gemüseragout. Als Nachtisch wurde Kuchen in den Sorten Banane, Kürbis, Apfel, Kartoffel, Blaubeere und Kirsch gereicht“, hieß es.

    Den ganzen Tag verbrachte Obama mit seiner Familie. In der Früh rief er Freunde an und gratulierte wie üblich auch einigen Militärs telefonisch.  „Obama rief zehn Militärangehörige an, die in Irak bzw. Afghanistan stationiert sind. Der Präsident dankte ihnen für ihre Dienste und wünschte Ihnen Glück“, so der Pressedienst.

    Auch andere Politiker und hochrangige Beamte, darunter auch Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, verbrachten Thanksgiving im Kreis ihrer Lieben.

    Der Ex-Gouverneur von Utah, John Huntsman, verbrachte den Donnerstag mit seiner Familie in seinem Haus in Washington – laut der Wahlzentrale der Republikaner kam auch hier das „traditionelle Abendessen“ auf den Tisch. Zum Puter gab es im Hause Huntsman Preiselbeersauce, die der Präsidentschaftskandidat selbst zubereitete, Gemüseragout, gebratene Zwiebelringe und Kartoffelpürree.  „Familie Huntsman nahm bei Tisch Platz und dankte (Gott) für das Essen. Außerdem hörten sie den ganzen Tag Weihnachtsmusik“, teilte der offizielle Sprecher des Kandidaten, Tom Miller, der Presse mit.

    Kongressmitglied Michele Bachmann reiste an dem Feiertag nach Minnesota, wo sie mit vier ihrer fünf Kinder zu Abend aß.  In dieser Familie ist es Tradition, nach dem Truthahn Lotto zu spielen.

    Auch der ehemalige Generaldirektor der Fastfood-Kette Godfather's Pizza, Herman Cain, feierte Thanksgiving zu Hause mit seiner Familie in Atlanta. 

    Kongressabgeordneter Ron Paul organisierte seinen Mitstreitern zufolge an Thanksgiving ein Treffen mit der Großfamilie: In seinem Haus in Lake Jackson (Texas) kamen 40 Familienmitglieder –darunter Kinder, Enkelkinder, Nichten und Neffen - und enge Freunde zusammen.  Das Festmahl bei den Pauls war mit Maisbrot gefüllter Truthahn, hieß es – „die Lieblingsspeise der Familie“.

    Ex-Senator Rick Santorum legte zu Thanksgiving selbst die Schürze um. Neben den von ihm  selbstgebackenen Kuchen gab es den obligaten Truthahn - nach einem Rezept der Mutter des Kandidaten mit Maisbrot und Salbei gefüllt. Wie Santorums Tochter Elizabeth berichtete, hat die Familie den Donnerstag in New York verbracht. Rick Santorum habe sich die in der Stadt die festliche Parade angesehen und danach zu Hause Frank Sinatra angehört. „Das Abendessen begann mit einem Gebet, das das Familienoberhaupt vortrug. An jedem Thanksgiving setzen wir uns bei Tisch zusammen und denken daran, was uns im vergangenen Jahr passiert ist und wofür wir dankbar sein müssen“, so Elizabeth zur lokalen Presse.

    Über die Thanksgiving-Feierlichkeiten der übrigen drei Kandidaten – dem Gouverneur von Texas Rick Perry, dem Ex-Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney und dem ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich – gibt es keine offiziellen Informationen.  Perry hatte am Vortag eine Videobotschaft ins Internet gestellt, in der er den US-Soldaten zu den kommenden Feiertagen gratulierte.

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