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11:16 16 Oktober 2019
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    Europarat ruft Minsk zur Begnadigung der Metro-Attentäter auf

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    Explosion in der Minsker Metro (47)
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    Der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, hat die Behörden der Ex-Sowjetrepublik Weißrussland aufgerufen, das am Mittwoch gefällte Todesurteil für zwei Metro-Attentäter nicht zu vollstrecken.

    Der Generalsekretär des Europarates, Thorbjørn Jagland, hat die Behörden der Ex-Sowjetrepublik Weißrussland aufgerufen, das am Mittwoch gefällte Todesurteil für zwei Metro-Attentäter nicht zu vollstrecken.

    "Die beiden Verurteilten haben barbarische Verbrechen begangen. Aber ihre Bestrafung darf nicht ebenfalls barbarisch sein", betonte Jagland. Weißrussland sei das einzige Land in Europa, das noch Todesurteile vollstrecke. "Ich möchte die Behörden in Minsk aufrufen, ein Moratorium für die Todesstrafe zu verhängen… Die Opfer und ihre Angehörigen wollen Gerechtigkeit, aber keine Rache", sagte der Generalsekretär.

    Am Mittwoch hatte das Oberste Gericht die beiden 25-jährigen Metro-Attentäter - Dmitri Konowalow und Wladislaw Kowaljow - zum Tode verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden eine Bombe gebastelt und am 11. April dieses Jahres in der Minsker U-Bahn gezündet hatten. Dabei kamen 15 Menschen ums Leben, mehr als 200 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Todesurteile werden in Weißrussland durch Genickschuss vollstreckt.

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