09:48 14 Dezember 2019
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    Todesurteil für U-Bahn-Terroristen in Weißrussland ruft Menschenrechtler auf den Plan

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    Explosion in der Minsker Metro (47)
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    Menschenrechtler fordern den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko auf, die Todesstrafe für die zwei 25-jährigen Männer auszusetzen, die wegen eines Terroranschlages im April in der Minsker U-Bahn verurteilt wurden.

    Menschenrechtler fordern den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko auf, die Todesstrafe für die zwei 25-jährigen Männer auszusetzen, die wegen eines Terroranschlages im April in der Minsker U-Bahn verurteilt wurden.

    Eine entsprechende Petition haben 160 000 Menschen aus 30 Ländern unterzeichnet, teilte Hesa McGill von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Freitag mit. „Wir hoffen, dass wir damit eine Diskussion zur Todesstrafe und ein Moratorium auf ihre Vollstreckung in Weißrussland in die Wege leiten. 

    Die Bewegung „Menschenrechtler gegen Todesstrafe“ in Weißrussland will sich ihrem Koordinator Andrej Poluda zufolge an internationale Institutionen wenden, um die Vollstreckung des Urteils gegen Dmitri Konowalow und Wladislaw Kowaljow einzustellen. 

    Das Oberste Gericht von Weißrussland hatte am 30. November die beiden Angeklagten wegen des Terroranschlags in der Minsker U-Bahn zum Tod verurteilt. Bei dem Anschlag auf die U-Bahn am 11. April kamen 15 Menschen ums Leben, rund 300 wurden verletzt. Weißrussland ist das einzige Land in Europa, in dem Todesurteile vollstreckt werden - durch Genickschuss.

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