08:57 24 August 2017
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    Zweiter Toter bei Uni-Schießerei in US-Bundesstaat Virginia war der Täter selbst

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    Zweiter Toter bei der Schießerei auf dem Campus der US-Universität Virginia Tech vom vergangenen Donnerstag ist der Täter selbst gewesen.

    Zweiter Toter bei der Schießerei auf dem Campus der US-Universität Virginia Tech in Blacksburg vom vergangenen Donnerstag ist der Täter selbst gewesen.

    Es handele sich um den 22-jährigen Studenten Ross Truett Ashley von selber Universität, stellte die Polizei nach Angaben der Nachrichtenagentur AP fest. Ursprünglich galt Ashley, dessen Leiche unweit des Tatorts entdeckt wurde, als Opfer. Die Ermittler rätseln über die Hintergründe der Tat.

    Vor viereinhalb Jahren hatte ein südkoreanischer Student ein Blutbad auf dem Gelände der Virginia Tech angerichtet, bei dem 32 Studenten und Lehrer starben und 25 weitere verletzt wurden. Der Täter nahm sich das Leben. Es war das schlimmste Massaker an einer Universität in der US-Geschichte.

    In beiden Fällen sei aus derselben Waffe gefeuert worden, berichtete die "Washington Post" am Freitag unter Berufung auf Polizeiquellen nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ermittlern zufolge stoppte ein Polizist vor der Einfahrt zum Campus einen Wagen, um die Papiere des Fahrers zu kontrollieren. Dieser zog aber die Pistole, schoss auf den Polizisten und floh zum Parkplatz.

    Eine halbe Stunde nach dem Mord an dem Polizisten habe sich der Schütze selber gerichtet, als Sicherheitskräfte ihn verfolgten. Der getötete Polizist sei ein 39 Jahre alter Ex-Soldat und Vater von fünf Kindern, hieß es.

    Die Polizei hatte das Uni-Gelände nach den Schüssen abgeriegelt, Studenten und Lehrpersonal wurden aufgerufen, sich in den Gebäuden einzuschließen. Nach rund vier Stunden hoben die Behörden den Alarm wieder auf, da keine Gefahr mehr bestand. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befanden sich nach Angaben eines Uni-Sprechers 16 000 bis 20 000 Menschen auf dem Hochschulgelände, so die dpa.

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