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    Nach Todesurteilen im Minsker Terrorprozess: Verurteilter bittet um Begnadigung

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    Explosion in der Minsker Metro (47)
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    Der im Prozess um den Bombenanschlag im April 2011 in der Minsker Metro zum Tode verurteilte Wladislaw Kowaljow hat nach amtlichen Angaben ein Begnadigungsgesuch eingereicht.


    Der im Prozess um den Bombenanschlag im April 2011 in der Minsker Metro zum Tode verurteilte Wladislaw Kowaljow hat nach amtlichen Angaben ein Begnadigungsgesuch eingereicht.

    Der Hauptangeklagte Dmitri Konowalow, der schuldig gesprochen wurde, den Terroranschlag organisiert zu haben, hat es abgelehnt, den Präsidenten um eine Begnadigung zu bitten. Das teilte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Alexej Stuk am Mittwoch in Minsk mit.

    Das Oberste Gericht Weißrusslands hatte die beiden Angeklagten am 30. November schuldig gesprochen und zur Todesstrafe durch Erschießen verurteilt. Der Beschluss des Obersten Gerichts gilt als endgültig und nicht berufungsfähig. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko könnte jedoch Begnadigungsgesuchen der Verurteilten stattgeben.

    Konowalow und Kowaljow seien für die Gesellschaft höchst gefährlich, hieß es im Gerichtsurteil. Das Gericht wertete als einen Strafverschärfungsgrund, dass die Angeklagten am Tag der Tat betrunken gewesen seien.

    Bei dem Anschlag vom 11. April in der Minsker Metro waren 15 Menschen ums Leben gekommen und mindestens 200 zum Teil schwer verletzt worden.

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