14:22 20 Oktober 2018
SNA Radio
    Panorama

    Mehr als 30 Tote und 140 Verletzte bei Anschlagsserie im Irak

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    31 Menschen sind einer Serie von Explosionen in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Donnerstag zum Opfer gefallen, teilt die Agentur France-Presse unter Hinweis auf den Vertreter des Gesundheitsschutzministeriums des Landes, Ziad Tariq, mit.

    31 Menschen sind einer Serie von Explosionen in der irakischen Hauptstadt Bagdad am Donnerstag zum Opfer gefallen, teilt die Agentur France-Presse unter Hinweis auf den Vertreter des Gesundheitsschutzministeriums des Landes, Ziad Tariq, mit.

    Seinen Worten nach erlitten mehr als 140 Menschen Verletzungen.

    Zuvor war die Rede von 18 Toten und einigen Dutzend Verletzten gewesen.

    Wie die AFP berichtet, haben sich am Donnerstag in verschiedenen Stadtbezirken von Bagdad gleichzeitig mindestens elf Explosionen ereignet.

    Die Terroranschläge in Bagdad erfolgten vor dem Hintergrund einer Verschlechterung der politischen Situation im Irak, die auf den endgültigen Abzug der US-Truppen aus dem Land zurückgeführt wird. Die letzte Kolonne der US-Soldaten verließ am 18. Dezember den Irak.

    Die irakischen Behörden erteilten am 19. Dezember einen Haftbefehl gegen den Vizepräsidenten des Landes Tariq al-Hashimi. Dem Vizepräsidenten, der sich zur sunnitischen Richtung des Islam bekennt, wurde vorgeworfen, eine terroristische Gruppierung angeführt zu haben, die Mitarbeiter des Außenministeriums, des Gesundheitsministeriums und der Polizei getötet haben soll.

    Die sunnitische Koalition „Al-Iraqiya“, die bei den Parlamentswahlen 2010 gesiegt hatte, unterstützte den in Ungnade gefallenen Vizepräsidenten. Die Regierungsmitglieder der Koalition boykottieren die Sitzungen des Ministerkabinetts und werfen dem Premierminister Nuri al-Maliki vor, rechtswidrig an die Macht gekommen zu sein.

    Die Beziehungen zwischen den Schiiten und den Sunniten hatten sich nach dem Sturz des Regimes von Präsident Saddam Hussein und der Besetzung des Landes durch die US-Armee 2003 zugespitzt. Die Seiten verübten mehrere blutige Terroranschläge gegen einander.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren