15:05 24 Juni 2018
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    Nach Ölbohrinsel-Havarie in Russland: Rettungsaktionen gestoppt

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    Russlands Transportministerium hat die aktiven Rettungsaktionen auf dem Pazifik, die nach dem Kentern einer russischen Ölbohrplattform vor der Küste der Insel Sachalin am Sonntag eingeleitet worden waren, wegen schlechter Witterungsbedingungen eingestellt, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte.

    Russlands Transportministerium hat die aktiven Rettungsaktionen auf dem Pazifik, die nach dem Kentern einer russischen Ölbohrplattform vor der Küste der Insel Sachalin am Sonntag eingeleitet worden waren, wegen schlechter Witterungsbedingungen eingestellt, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte.

    Außerdem gebe es keine Hoffnung mehr, weitere Überlebende zu finden. Die Suche nach den Vermissten werde von den vorbeifahrenden Schiffen fortgesetzt, hieß es aus dem Ministerium.

    Die Bohrplattform befand sich im Schlepptau eines Eisbrechers auf dem Weg von der Halbinsel Kamtschatka nach Sachalin, als sie am 18. Dezember in einem schweren Sturm kenterte. 14 der ursprünglich 67 Menschen an Bord sind aus dem kalten Wasser gerettet worden, das eine Temperatur von nur drei Grad Celsius hatte.

    An der Rettungsaktion nahmen der Eisbrecher „Magadan“ und das Schleppschiff „Neftegas-55“ sowie zwei Hubschrauber teil. Die Rettung der Vermissten im Ochotskischen Meer wurde durch hohe Wellen und eisigen Wind erschwert. Die Ölbohrinsel ist vollständig versunken.

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