00:48 26 Februar 2018
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    Angebliches Mordkomplott gegen Putin: Kiew entscheidet über Auslieferung von Verdächtigem

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    Anschlag auf Putin vereitelt (14)
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    Nach Berichten über die Vereitelung eines Mordanschlags auf Regierungschef Wladimir Putin hat Russland von der Ukraine nach ukrainischen Angaben die Überstellung von einem der mutmaßlichen Attentäter gefordert.

    Nach Berichten über die Vereitelung eines Mordanschlags auf Regierungschef Wladimir Putin hat Russland von der Ukraine nach ukrainischen Angaben die Überstellung von einem der mutmaßlichen Attentäter gefordert. 

    Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft habe von den russischen Kollegen ein Auslieferungsbegehren gegen Adam Osmajew bekommen, teilte der Sprecher der Behörde, Juri Bojtschenko, am Donnerstag mit. Der Antrag werde geprüft.

    Am vergangenen Montag, sechs Tage vor der russischen Präsidentenwahl hatte das Staatsfernsehen über ein vereiteltes Attentat auf Kandidat und Regierungschef Wladimir Putin berichtet. Dem TV-Bericht zufolge wurden drei mutmaßliche Terroristen bereits Anfang Februar in der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa festgenommen. Der russische Geheimdienst FSO, der für die Sicherheit des Präsidenten und der Regierungsvertreter zuständig ist, bestätigte diese Information. Nach einem der mutmaßlichen Attentäter, Adam Osmajew, hatten die russischen Behörden bereits zuvor wegen Verdachts auf Terrorismus gefahndet.

    Die Zeitung „Kommersant-Ukraina“ berichtete unter Verweis auf ukrainische Sicherheitskreise, die Verdächtigen würden zuerst in der Ukraine vor Gericht kommen: Sie würden hinter dem Bombenanschlag in Odessa vom 4. Januar 2012 vermutet. Erst danach könne von einer Überstellung die Rede sein.

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