06:45 19 September 2018
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    Türkei vereitelt Entführung von Chefs der Freien Syrischen Armee - Zeitung

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Der türkische Geheimdienst MİT hat Medienberichten zufolge eine Entführung von Kommandeuren der Freien Syrischen Armee (SFA) vereitelt, die gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad kämpft.

    Der türkische Geheimdienst MİT hat Medienberichten zufolge eine Entführung von Kommandeuren der Freien Syrischen Armee (SFA) vereitelt, die gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad kämpft.

    Nach Angaben der Zeitung Sabah hatte eine Mitarbeiterin der syrischen Aufklärung gemeinsam mit Komplizen in Syrien und der Türkei vor, den FSA-Befehlshaber Riyad al-Asad und weitere hohe Offiziere aus der südtürkischen Provinz Hatay zu kidnappen.

    Der türkische Geheimdienst sei den mutmaßlichen Tätern auf die Spur gekommen, nachdem diese versucht hatten, in Hatay Informationen über den genauen Aufenthaltsort der FSA-Spitze zu kaufen, hieß es. Sie wurden am 25. Februar gefasst und sollen wegen Spionage für Syrien vor Gericht kommen, so die Zeitung. Eine offizielle Bestätigung liegt nicht vor.

    Die aus Deserteuren der syrischen Regierungstruppen bestehende Freie Syrische Armee gilt als militärischer Arm des oppositionellen Syrischen Nationalrats, der gegen Präsident Assad kämpft und von westlichen Staaten unterstützt wird. Laut ihrem Befehlshaber Oberst Riyad al-Asaad, der sich in der Türkei aufhält, ist die Freie syrische Armee bereits 30 000 Mann stark.

    In Syrien dauern seit fast einem Jahr gewaltsame Proteste gegen die Regierung um Präsident Assad an. Laut UN-Angaben sind dabei Tausende Menschen getötet worden. Nach der Darstellung der syrischen Behörden kämpft die Armee gegen gut bewaffnete Extremisten.

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