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17:33 23 Oktober 2019
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    Chefhygienearzt: Georgien hat afrikanische Schweinepest mit Absicht nach Russland gebracht

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    Die afrikanische Schweinepest (ASP), die seit Jahren in Russland wütet, ist nach der Meinung des russischen Chefhygienearztes Gennadi Onischtschenko aus Georgien ins Land gebracht worden, und zwar mit Absicht.

    Die afrikanische Schweinepest (ASP), die seit Jahren in Russland wütet, ist nach der Meinung des russischen Chefhygienearztes Gennadi Onischtschenko aus Georgien ins Land gebracht worden, und zwar mit Absicht.

    Es gebe Anzeichen dafür, dass das eine wirtschaftliche Sabotage sei, sagte Onischtschenko, der die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadsor leitet, am Montag in Moskau. „Die ASP ist aus Georgien zu uns gekommen. Zuerst nach Ossetien, dann nach Krasnodar und Stawropol (…) Wir müssen alles tun, um der Weiterverbreitung der ASP zu widerstehen.“

    Seit 2007 ist die afrikanische Schweinepest aus 24 russischen Regionen gemeldet. Mehr als 440 000 Schweine mussten notgeschlachtet werden. Die Virusinfektion, die ursprünglich in Afrika beheimatet ist, stellt für den Menschen keine Gefahr dar, ist jedoch für die Viehzucht äußerst gefährlich. Die Krankheit ist nicht heilbar. Auch eine Impfung hat - anders als bei der klassischen Schweinepest - keine Wirkung.

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