17:31 16 Dezember 2017
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    Schullehrer löst Bin Laden auf FBI-Fahndungsliste ab

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    Die US-Bundespolizei FBI hat in ihrer Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen (FBI Ten Most Wanted Fugitives) den 2011 getöteten Terroristen Nummer eins, Osama bin Laden, durch den Washingtoner Schullehrer Eric Toth ersetzt, nach dem wegen Kinderpornographie gefahndet wird.

    Die US-Bundespolizei FBI hat in ihrer Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen (FBI Ten Most Wanted Fugitives) den 2011 getöteten Terroristen Nummer eins, Osama bin Laden, durch den Washingtoner Schullehrer Eric Toth ersetzt, nach dem wegen Kinderpornographie gefahndet wird.

    Die Stelle in der Liste war seit der Tötung Bin Lades im Mai vergangenen Jahres vakant geblieben, wie die „New York Times“ berichtet. Am gestrigen Dienstag sei Eric Toth auf die Liste gesetzt worden. Der 30-jährige Lehrer war 2008 verhaftet worden, nachdem in seinem Fotoapparat Kinderpornographie entdeckt worden war. Seit der Mann gegen Kaution freigelassen worden war, fehlt von ihm jede Spur. Das FBI hat auf den Kopf des Ex-Pädagogen 100 000 Dollar Belohnung gesetzt.

    Das FBI führt seit 1950 die Liste der meistgesuchten Täter. Von den 494 Flüchtigen, die jemals dort aufgeschienen waren, konnten 464 gefasst werden. Am meisten „Pech“ hatte ein gewisser Billie Austin Bryant, der 1969 zwei Stunden nach der Aufnahme in die Liste verhaftet wurde. Der größte „Glückspilz“ ist der wegen Raub gesuchte Victor Manuel Gerena, der seit 1983 auf der Flucht ist.

    Amerikanische Elitesoldaten hatten in der Nacht zum 2. Mai das Haus des meist gesuchten Terroristen der Welt, Osama bin Laden, im pakistanischen Abbottabad gestürmt und den „Staatsfeind Nummer eins“, der nach US-Angaben hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2011 in New York steckte, erschossen. Seine Leiche wurde nach US-Angaben im Meer beigesetzt. Die Aktion fand ohne Wissen der pakistanischen Regierung statt.

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